WARUM DAS MEISSENER PORZELLAN AUCH WEISSES GOLD GENANNT WIRD

Leidenschaftliche Porzellan-Liebhaber und MEISSEN-Fans werden diese Geschichte und ihren jahrhundertelangen Mythos bereits kennen. Für Sie und diejenigen, die MEISSEN erst für sich entdeckt haben, unternehmen wir heute eine Reise in die Vergangenheit…

Nachdem unser Hauptprotagonist Augustus der Starke an der Maladie de Porcelaine (nicht liebestrunken, sondern süchtig nach Porzellan) erkrankte, begann er rasch mit allen notwendigen Forschungen und ihm zur Verfügung stehenden Mitteln, um das Ziel seiner Sehnsüchte zu erreichen. Damit kam Johann Friedrich Böttger ins Spiel, der mehr als nur eine Nebenrolle besetzte. Als damals junger Alchemist wurde er gezwungen, am Hof August des Starken in Dresden hart an seinem Auftrag zu arbeiten.
Unter zu Hilfestellung des renommierten Mathematikers und Physikers Ehrenfried Walther von Tschirnhaus gelang es Böttger schließlich, das Jaspis Porzellan, heute auch bekannt als rotes Steinzeug herzustellen – es ist bis heute unbekannt, ob nicht tatsächlich Tschirnhaus der eigentliche Urheber war. Zu diesem Zeitpunkt, im November 1707, wurden noch rotbrennende Tone für die Herstellung des Feinsteinzeugs verwendet. Durch den Austausch mit Kaolin wurde es zu dem Porzellan, das wir heute kennen. Dieses Kaolin wurde um Meißen abgebaut und wird bis heute im knapp 15 Kilometer entfernten, manufaktureigenen Bergwerk Seilitz abgebaut. Der charakteristische Glanz des Meissener Porzellans entsteht durch den Quartz in der Porzellanmasse.

Der Traum von August dem Starken ist Wirklichkeit geworden. Sein Verlangen nach dem Extravaganten, nach opulenten Porzellanen, führte zu der brillianten Erfindung des weißen Goldes.

Seit über 300 Jahren fertigt MEISSEN Porzellane nach einem kompromisslosen Qualitätsanspruch und von höchster Reinheit. In Verbindung mit einer bis heute erhaltenen einzigartigen Handwerkskunst entstehen werthaltige Objekte, die höchste Ansprüche an Exklusivität und Individualität erfüllen.

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